Nie gab es mehr junge Abgeordnete aus Schleswig-Holstein im Bundestag

25.02.2025
Pressemitteilung

Felix Siegmon: „Historisches Wahlergebnis für die Junge Union Schleswig-Holstein!“

Die Junge Union Schleswig-Holstein feiert einen historischen Erfolg bei der Bundestagswahl. Mit Leif Bodin, Sebastian Schmidt und Daniel Kölbl sind per vorläufigem Wahlendergebnis drei Mitglieder der JU SH im deutschen Bundestag vertreten. „Darauf können wir wirklich stolz sein!“ sagt der Landesvorsitzende, Felix Siegmon. „Drei der acht CDU-Abgeordneten kommen aus der JU, das ist historisch. Wir bedanken uns den drei Kandidaten, allen JU-Kreisverbänden und allen Mitgliedern für den unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf.“

Mit dieser Wahl ist die JU SH erstmals seit 2013 wieder direkt im Bundestag vertreten. Bei insgesamt 25 Abgeordneten aus Schleswig-Holstein sind es mehr als ein Zehntel der Abgeordneten. Die Freude über diesen Erfolg ist laut Siegmon jedoch nicht ungetrübt. „Mit Petra Nicolaisen hat es die CDU-Kandidatin geschafft, ihren Direktwahlkreis gegen den Kanzlerkandidaten der Grünen, Robert Habeck zu gewinnen. Trotzdem wird sie aufgrund der neuen Regelungen kein Mandat erhalten. Das ist nicht nur enttäuschend, es ist auch den Wählerinnen und Wählern nicht zu vermitteln. Bundesweit schaffen es 23 Abgeordnete nicht in den Bundestag einzuziehen, trotz dem Gewinn des Direktwahlkreises. Ich sage ganz klar: Wer vor Ort gewinnt, muss auch in den Bundestag einziehen. Das Wahlrecht der gescheiterten Ampel ist gefühlt undemokratisch.“

Das Wahlergebnis auf Landesebene analysiert die Junge Union auf ihrem Schleswig-Holstein-Rat am kommenden Samstag in Norderstedt mit ihrem Spitzenkandidaten Leif Bodin. Vorab stellt Felix Siegmon aber schon fest: „Unsere Direktkandidaten haben gute Ergebnisse eingefahren. Alarmieren muss uns aber der hohe Zugewinn der AfD, auch in Schleswig-Holstein.“

Eines sei allerdings jetzt schon klar: „Bei den Landtagswahlen ist es uns gelungen, die AfD aus dem Parlament rauszuhalten. Das war bei dieser Wahl nicht möglich. Aber ab heute beginnt die politische Arbeit, um den versprochenen Politikwechsel einzuleiten. Wenn uns das gelingt, dann entziehen wir den Extremisten auch die Grundlage, sich die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zunutze zu machen. Das muss das unmissverständliche Ziel der neuen Bundesregierung sein.“